Als Pyramidensystem werden untragfähige Geschäftsmodelle
bezeichnet, bei denen Geldaustausch hauptsächlich durch das Rekrutieren neuer
Teilnehmer, gewöhnlich ohne Produkt- oder Servicelieferung, stattfindet. Bei
Pyramidensystemen machen üblicherweise nur die ersten Teilnehmer Gewinne.
“Also der Sager, Kärnten wird reich, bezieht sich natürlich auf mich”,
verriet der Kärntner Landeshauptmann, Dr. Jörg al-Haida. Hinsichtlich des
medialen Munkelns in Richtung BZÖ-Zerfall meinte er: “Wieso? Das Spiel endet
ja nur, wenn keine neuen Teilnehmer mehr akquiriert werden können, und Deppen
gibt’s in der Welt ja viele. Schaun’s sich den Westenthaler an. Der is mir
schon zum zweiten Mal auf’n Leim gegangen.”
Auf die Frage, ob das BZÖ im letzten Jahr nicht mehr Personal verloren denn
gewonnen hat, meinte Haider: “Über das mache ich mir keine Sorgen. Es gibt
immer irgendwelche Halbintelligenzler, die von meiner magnetenhaften
Ausstrahlung angezogen werden, wenigstens auf kurze Frist. Am lustigsten sind
die Idealisten, die wirklich glauben, irgendetwas auf eigene Hand, das heisst,
ohne mich, leisten zu müssen. Solche Personen sind zwar notwendig, man sägt
sie aber am besten schnell wieder ab, weil langfristig nagen sie zu viel an
meinen Parteiressourcen, was nur zu einem innerparteilichen Zwist führen kann.”
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